In Stuttgart wird Partizipation großgeschrieben…

 

…und entsprechend viele Moderator*innen sind in dieser Stadt aktiv. Doch manchmal können sie den Bedarf nicht decken. So kam es, dass ich als qualifizierte Runde Tische Moderatorin aus Berlin von der Bürgerstiftung Stuttgart beauftragt wurde, an einem spannenden und herzerwärmenden Projekt als Kleingruppenmoderatorin mitzuwirken. 

 

Foto: zwei Moderatorinnen aus Stuttgart, eine aus Berlin

 

 

Ein besonderer Ort für einen besonderen Prozess

 

Am 3. April 2019 startete in dem imposanten Neubau der Bosch-Stiftung-Anlage in Stuttgart ein partizipativer* Organisationentwicklungsprozess in Form eines Runden Tisches, mit insgesamt 5 Terminen bis Ende August. Protagonist ist das 15 Jahre alte Projekt „Leseohren e.V.“, das inzwischen 500 (ja, fünf hundert!) Lesepat*innen in und um Stuttgart gruppiert und betreut. Die Auftaktveranstaltung von Anfang April war für mich in vielerlei Hinsicht eine Entdeckung.

* Partizipativ – das heisst, alle Beteiligte bringen sich mit ihren Ansichten ein, um eine tragbare, nachhaltige Konsenslösung zu finden.

 

Leidenschaft und Professionalität

Moderationsaufgaben übernehme ich ständig, doch die Auftaktveranstaltung eines Runde-Tische-Prozesses erlebte ich dort zum ersten Mal. Mich beeindruckte die glasklare Struktur des Tages und vor allem die geballte Leidenschaft und Professionalität der dort ca. 100 anwesenden Menschen. Darüber hinaus waren Neugier, Wertschätzung und Dankbarkeit in jedem Gesicht, an jeder Ecke spürbar. So lassen sich Ideen entwickeln!

 

 

Ein Hoch auf Corinna Walz und die Bürgerstiftung Stuttgart für die minutiöse Planung und Durchführung. Und dafür, dass sie Projekte wie diese fördern.

 

Die Relevanz der Arbeit der Lesepaten

 

Gerade in der Zeit der Digitalisierung freue ich mich mit für jedes einzelne Kind, das dank der Lesepaten spannende Bücher und die Magie des Lesens erlebt. Dieses Geschenk macht sie zu glücklicheren Menschen, davon bin ich überzeugt. Dass ich als Moderatorin diese ganz besondere Organisationsentwicklung mit begleiten darf, ist mir eine große Freude. Ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.

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